Modellräume

In sechs Modellräumen werden Bürgerbeteiligung und interkommunale Kooperation als Modell entwickelt.

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Landesprojekt

Die Zukunftsinitiative unterstützt Kooperationen mit professioneller Hilfe, Moderation und Ko-Finanzierung.

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Starke Städte und Gemeinden

Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Abschlussveranstaltung SKSL
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Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Abschlussveranstaltung SKSL

"Sie sind Vordenker einer zukunftsfähigen Kommunalentwicklung", würdigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die sechs Modellregionen der Zukunftsinitiative "Starke Kommunen - Starkes Land" bei der Abschlussveranstaltung in der Staatskanzlei in Mainz.

Abschlussveranstaltung - großes Interesse an interkommunaler Kooperation
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Abschlussveranstaltung - großes Interesse an interkommunaler Kooperation

„Die heute vorgestellten Ergebnisse zeigen konkret, wie moderne Kommunalentwicklung in Kooperation kommunaler und privater Partner gelingen kann. Sie sind damit beispielhaft.“ Bei den Projekten ging es unter anderem um Innenentwicklung, Gesundheitsversorgung, Tourismus, Feuerwehr, Integration, Wirtschaftsförderung und ehrenamtliches Engagement. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die dreizehn Bürgermeister der sechs Modellregionen, das Klinikum Mittelmosel und die jeweiligen Projektbüros von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz ausgezeichnet.

BM Harald Gemmer wirbt für interkommunale Kooperation
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BM Harald Gemmer wirbt für interkommunale Kooperation

„Wir brauchen starke Städte und Gemeinden für ein lebenswertes Rheinland-Pfalz“, so die Ministerpräsidentin. Der demografische Wandel sei die große gemeinsame Herausforderung von Land und Kommunen. Manches werde in Zukunft nicht mehr in der gewohnten Form realisierbar und finanzierbar sein. "Hier sind alle in der Gesellschaft, nicht nur Land und Kommunen, sondern auch Vereine, Unternehmen, Verbände sowie soziale und karitative Einrichtung gefordert. Daher hat die Landesregierung die Initiative „Starke Kommunen - Starkes Land“ ins Leben gerufen.

Prof Steinebach wissenschaftliche Evaluation
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Prof Steinebach wissenschaftliche Evaluation

Innenminister Lewentz betonte: „Die Kommunen haben gezeigt, dass sie durch Kooperation und modernes Verwaltungsmanagement gute Lösungen für komplexe Themen wie den demografischen Wandel finden können.“ Viele Projekte in den einzelnen Modellräumen konnten erfolgreich umgesetzt werden. Mithilfe des Prozessmanagements in der Zukunftsinitiative konnte aber auch flexibel auf aktuelle Herausforderung reagiert werden. So hatten zum Beispiel die Verbandsgemeinden Alsenz-Obermoschel und Meisenheim das Thema Feuerwehr zunächst nicht auf der Projektagenda. Mitten im Projektzeitraum gab es ein Hochwasser mit großen Schäden in der Verbandsgemeine Alsenz-Obermoschel, das alle, besonders die Feuerwehren, sehr forderte. Anlässlich dieser Situation entschlossen sich die beiden Verbandsgemeinden, ihre Feuerwehren in das Kooperationsprojekt aufzunehmen, um sie gemeinsam noch leistungsfähiger zu machen.
Auch in der Kooperation Bad Hönningen, Linz und Waldbreitbach konnte bei der Bewerbung zur Zukunftsinitiative keiner ahnen, wie aktuell das Thema Integration im Projektzeitraum noch werden würde. Als die Zahl der geflüchteten Menschen in kurzer Zeit zunahm, wurde die Stelle der "Flüchtlingskoordinatorin" geschaffen, die in allen drei Verbandsgemeinden als persönliche Ansprechpartnerin für die geflüchteten Menschen zur Verfügung steht.
Die Veranstaltung ist der Abschluss der über zweieinhalbjährigen Zukunftsinitiative „Starke Kommunen - Starkes Land“, die Anfang 2014 vom damaligen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur gestartet wurde. Ziel war, in Modellprojekten die praktische Umsetzung von Kooperationen zwischen Kommunen unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Die Landesregierung wird unter Federführung des Innenministeriums die gewonnenen Erkenntnisse dokumentieren, weiterentwickeln und auf andere Städte und Gemeinden übertragen. Demnächst wird der Abschlussbericht vorgelegt.
Beteiligte waren:

Beteiligte waren:

 

Verbandsgemeinde (VG) Alsenz-Obermoschel und Meisenheim
VG Bad Hönningen, VG Linz am Rhein, VG Waldbreitbach
VG Hagenbach und VG Kandel
VG Hahnstätten und VG Katzenelnbogen
VG Traben-Trarbach und VG Zell (Mosel) und das Klinikum Mittelmosel
VG Wallmerod und VG Westerburg

VG Hahnstätten und VG Katzenelnbogen
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VG Hahnstätten und VG Katzenelnbogen
VG Bad Hönningen, VG Linz am Rhein, VG Waldbreitbach
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VG Bad Hönningen, VG Linz am Rhein, VG Waldbreitbach
VG Hagenbach und VG Kandel
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VG Hagenbach und VG Kandel
VG Traben-Trarbach und VG Zell (Mosel) und das Klinikum Mittelmosel
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VG Traben-Trarbach und VG Zell (Mosel) und das Klinikum Mittelmosel
Verbandsgemeinde (VG) Alsenz-Obermoschel und Meisenheim
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Verbandsgemeinde (VG) Alsenz-Obermoschel und Meisenheim
VG Wallmerod und VG Westerburg
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VG Wallmerod und VG Westerburg

SKSL-Endspurt in den sechs Modellräumen

Noch bis zum 30. Juni 2016 läuft die Zukunftsinitiative "Starke Kommunen - Starkes Land". Nach über zwei erfolgreichen Jahren beginnt jetzt der Endspurt für die Verbandsgemeinden in den sechs Modellräumen. Was in den letzten Wochen noch umgesetzt und angestoßen wird, lesen Sie hier:

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Modellraum 1: Verbandsgemeinden Alsenz-Obermoschel und Meisenheim

In den letzten Monaten der Projektlaufzeit der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen–Starkes Land“ liegt der Schwerpunkt in den Verbandsgemeinden Alsenz-Obermoschel und Meisenheim auf der Umsetzung des Stadtmarketingprozesses. Ziel dieser Initiative ist es, das Einkaufserlebnis in den Zentren der Verbandsgemeinden zu steigern. Indem Einwohner und Besucher wieder mehr für den Einkauf vor Ort begeistert werden sollen. Herausforderungen, wie der wachsenden Konkurrenz durch den Online-Handel und Leerständen in den Innenstädten, soll damit begegnet werden.
Es wurden bereits die ersten Meilensteine erreicht: Zur Bewertung der Einkaufs- und Servicequalität in den Zentren der beiden Verbandsgemeinden wurden zum einen Kundenbefragungen durchgeführt, in denen Bürgerinnen und Bürger wie Touristen ihren Eindruck von den Einkaufsstandorten vermittelt und einzelne Bereiche, wie bspw. die Sauberkeit der Einkaufsstraße, die Parksituation, die Beratung in den Geschäften sowie die Schaufenster- und Innenraumgestaltung, bewertet haben. Zum anderen wurden 27 einzelne Betriebe aus den Bereichen Einzelhandel, Handwerk und Dienstleistung auf eigenen Wunsch mittels eines sogenannten „Mystery Checks“ verdeckt getestet. 

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Modellraum 3: Mittelmosel - Verbandsgemeinden Traben-Trarbach und Zell (Mosel)

Die Ehrenamtsbörse Zell (Mosel) – Traben-Trarbach, kurz EB ZETT, wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am 12.02.2016 eröffnet. Seitdem sind bereits zahlreiche Gesuche von Vereinen, Verbänden und Organisationen nach ehrenamtlichen Unterstützern in den Lotsenbüros der EB ZETT eingegangen. Auch einige Freiwillige haben sich bereits registrieren lassen. In Kürze werden aufgrund der großen Nachfrage die Flyer der EB ZETT in einer größeren Auflage nachgedruckt. Wie bereits in den vergangenen Monaten werden auch bis zum Projektende von SKSL weitere Projektgruppensitzungen mit den Lotsinnen und Lotsen durchgeführt und die Website der EB ZETT weiter ausgebaut.
Für die fünf Kommunen Flußbach, Reil und Willwerscheid (VG Traben-Trarbach) sowie für Blankenrath und die Stadt Zell (VG Zell (Mosel)) wurden im Hinblick auf die Installierung alternativer Wohnformen Machbarkeitsstudien erstellt. Die Ergebnisse werden im Juni 2016 vorgestellt. Zudem findet am 12.04.16 ein Infovortrag zum Thema „Wohnen im Alter“ in Traben statt, zu dem die Ortsbeiräte der fünf beteiligten Gemeinden sowie die tangierten Arbeitsgruppen eingeladen wurden.

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Modellraum 2: Verbandsgemeinden Hagenbach und Kandel

Im Handlungsfeld Tourismus wurde die finale Fassung für ein Besucherlenkungskonzept „Bienwald“ für Radwege und Wanderwege abgestimmt, erstellt und an alle Prozessbeteiligten versandt. Im Februar konnte im Rahmen einer Steuerungsgruppe, bestehend aus den zuständigen Mitarbeitern der Kreisverwaltung, den Bürgermeistern der Bienwaldregion, den Vertretern der Forstverwaltung sowie der PWV- und der Naturfreundegruppen, das Besucherlenkungskonzept final besprochen werden. Zudem konnten wesentliche Leitlinien wie Projektträgerschaft und Verkehrssicherung geklärt werden. Im nächsten Schritt geht es darum, die Beschilderungsgenehmigung zu erwirken. Im zweiten Quartal 2016 soll das Konzept dann formell der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Angedacht ist, dies mit der Abschlussveranstaltung der Zukunftsinitiative zu verknüpfen.

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Modellraum 4 - WällerLand - Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg

Seit 2014 kooperieren die Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg noch intensiver in der vom Land Rheinland-Pfalz initiierten Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“. In dieser Zeit wurde in den Schwerpunktthemen Tourismus, „Lange Leben im Dorf“ und Feuerwehr viel erprobt, angestoßen und erreicht. Dies wurde im Rahmen einer Abschlussveranstaltung gemeinsam mit Staatssekretär Randolph Stich am 28. April in Pottum gefeiert. Dort wurde auch der druckfrische, gemeinsame Reiseführer „WällerLand“ sowie das neue Förderprogramm „Demogrfiefestes Bauen“ vorgestellt. Ziel des Förderprogramms ist es, bestehende Wohngebäude im Wäller Land an die Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft anzupassen.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne: Das WällerLand wird auch nach Auslaufen der Zukunftsinitiative zusammenarbeiten. Die im Rahmen von SKSL erprobten Arbeitsstrukturen bilden hierfür die Basis, sodass nicht nur die Zusammenarbeit auf Chefebene funktioniert, sondern auch auf Arbeitsebene auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und „kurze Wegen“ zurückgegriffen werden kann. Zur Besieglung dieser Zielsetzung wird auch die bestehende Kooperationsvereinbarung fortgeschrieben. Neben der Vertiefung der Kooperation in den bestehenden Themenfeldern sollen auch neue Kooperationsansätze fortlaufend erprobt werden. Konkrete Projekte für die kommende Zeit sind u.a. die Prüfung eines gemeinsamen Freibäder-Konzeptes, eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lange Leben im Dorf“, die öffentlichkeitswirksamen Übergabe der Mehrgas-Messgeräte für die beiden Feuerwehren sowie die Erarbeitung einer gemeinsamen Austauschplattform zur Koordination der Flüchtlingshilfe.

Modellregion 5: Aar-Einrich - Verbandsgemeinden Hahnstätten und Katzenelnbogen

Die Entwicklungsagentur hat zum Ziel den Online-Marktplatz erfolgreich für die Bürgerinnen und Bürger als eine attraktive und nützliche Homepage zu vermarkten und als weiteren Absatzmarkt für die hiesigen Gewerbetreibenden zu implementieren. Am 10. Mai konnte der Online-Marktplatz im Beisein von Staatssekretär Kern und Landrat Puchtler offiziell gestartet werden.
Als weiteres Projekt findet eine Wohnstandortanalyse statt, die das Ziel verfolgt Handlungsempfehlungen zur Attraktivitäts- und Bekanntheitssteigerung vor allem im Rhein-Main-Einzugsgebiet zu geben. Zudem wird die Verstetigung der Entwicklungsagentur vorbereitet und im Rahmen dessen Projekte im Bereich „Standortmarketing“ aufgestellt. 
Im Rahmen des SKSL-Handlungsfeldes "Service junge Familien " und des ESF-Projektes konnte in Katzenbogen eine Ganztagsbetreuung eingerichtet werden, die nun auch samstags sowie zu Randzeiten morgens und abends Kinderbetreuung anbietet. Unternehmen aus der Region beteiligen sich an diesem Konzept, um für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Vereinbarkeit von Familie und Beruf optimal zu ermöglichen. Die Lenkungsgruppe hat sich entschieden, dieses Projekt finanziell zu unterstützen, in dem Personal- und Mietkosten für die Betreuungsleistung teilweise übernommen werden.
Im Handlungsfeld "effektive Verwaltungsstrukturen" wird neben der gemeinsamen Lohnabrechnung und dem gemeinsam betriebenen Gebäudemanagement am 26. April ein Treffen mit der Modellregion 2 stattfinden, um die Erfahrungen über die Kooperation der Feuerwehr innerhalb der Verbandsgemeinden auszutauschen. Weiterhin ist eine Verstetigung der Kooperation in Form einer Kooperationsvereinbarung geplant.   

Modellraum 6: AktivRegion Rhein-Wied - Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz am Rhein und Waldbreitbach

Die AktivRegion Rhein-Wied ist auch im letzten Halbjahr der Zukunftsinitiative in allen Handlungsfeldern sehr aktiv und hat für die Verstetigung aller Projekte und Einrichtungen einen Kooperationsvertrag für die Zeit nach dem 30.06. 2016 erarbeitet. Dieser wurde im Rahmen der Ergebnispräsentation (Abschlussveranstaltung) am 23.05.2016 in Waldbreitbach unterzeichnet. Folgende Projekte treibt die AktivRegion Rhein-Wied derzeit bzw. bis Juni 2016 noch voran:
Im Handlungsfeld Ehrenamt/Senioren wurde Anfang Januar 2016 die neue Broschüre „Programm 60 Plus“ für das 1. HJ 2016 gedruckt und an bekannten öffentlichen Stellen ausgelegt. Ab dem 2. HJ 2016 soll das Veranstaltungsprogramm im CD der AktivRegion als Monatsübersicht in den Mitteilungsblättern und online im Terminkalender des Bürgerportals unter www.aktivregion-rhein-wied.de erscheinen. Mitte Februar 2016 eröffnete das neue Gemeindecafé in Roßbach (Wied).

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Veranstaltung "Lebens- und Wohnkonzepte im Alter"

Am 4. November 2015 begeistert Dr. Henning Scherf Besucher in der Weinbrunnenhalle in Kröv mit seinem Vortrag „Lebens- und Wohnkonzepte im Alter“

Im Rahmen der Demografiewoche Rheinland-Pfalz bot der SKSL-Modellraum Mittelmosel eine Veranstaltung zum Thema „Alternative Wohnformen“ an.

„Wir sind stolz darauf, dass wir den prominenten Referenten Dr. Henning Scherf, ehemals Bürgermeister der Stadt Bremen, für einen Vortrag gewinnen konnten“, eröffnete Marcus Heintel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, die Veranstaltung.

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